„Das christliche Menschenbild gebietet es, Menschen vor sexualisierter Gewalt zu schützen und ihre Würde zu bewahren. Mit dem Kirchengesetz der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig zum Schutz vor sexualisierter Gewalt werden deswegen alle kirchlichen Träger aufgefordert, ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie diejenigen, die kirchliche Angebote wahrnehmen, insbesondere anvertraute Kinder und Jugendliche, vor allen Formen sexueller Grenzüberschreitungen und sexualisierter Gewalt zu schützen.“ (www.landeskirche-braunschweig.de/landeskirche/praevention-sexualisierter-gewalt/hintergrund)
Um diesem Auftrag gerecht zu werden, ist es innerhalb des Pfarrverbandes Helmstedt-Süd zum Beispiel schon seit Jahren üblich, dass alle Mitarbeitenden in der Konfirmanden- und Jugendarbeit ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen. Darüber hinaus wurden und werden alle Mitarbeitenden zur Teilnahme an der Präventionsschulung vor sexualisierter Gewalt der Landeskirche Braunschweig verpflichtet.
In den vergangenen Monaten hat nun die Arbeitsgruppe „Sexualisierte Gewalt“, bestehend aus den Mitgliedern des Multiprofessionellen Teams und Kirchenvorstehern, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen aller Gemeinden unseres Pfarrverbandes, zudem ein einheitliches Schutzkonzept vor sexualisierter Gewalt für den Pfarrverband Helmstedt-Süd entwickelt. Darin enthalten ist u.a. ein für alle Neben-, Haupt- und Ehrenamtlichen verpflichtender Verhaltenskodex, ein Interventionsplan sowie Raumkonzepte für jegliche Gebäude.
Ziel ist es, in unserem Pfarrverband ein möglichst „täterunfreundliches“ Umfeld aufzubauen, um Übergriffe jeglicher Art bestmöglich zu verhindern.
Nun sind auch Sie gefragt. Helfen Sie mit, unsere Orte, Treffen und Veranstaltungen sicherer zu machen. Sagen Sie uns Bescheid, wenn Sie etwas „Komisches“ beobachten und melden Sie sich bitte, sollte sexualisierte Gewalt jeglicher Art Sie persönlich betreffen!
